Einige tolle rohstoffe Bilder:
Kodak Retina I

Bild von alf sigaro (temp. abs.)
Sofort nach dem Krieg, schon 1945, wurde die Produktion im Kodak-Werk unter harten Bedingungen wieder aufgenommen, Betriebs- und Rohstoffe waren in der Nachkriegszeit Mangelware. Aber die Besatzungsmächte, hauptsächlich die Amerikaner, hatten großes Interesse an der Weiterproduktion von deutschen Qualitäts-Kameras. Deshalb wurde bis 1948 nur für den Export und das US-Militär produziert.
Angefangen hat man mit der Herstellung dieser Retina I (Type 010), die fast identisch war mit dem Vorkriegsmodell der Retina I (Type 148). Zunächst mit dem unvergüteten Retina-Xenar 3,5/5 cm von Schneider Kreuznach ausgestattet, versah man das Objektiv ab 1948 mit einer Beschichtung, erkennbar am roten Dreieck. Ab diesem Zeitraum wurde die Brennweite in mm angegeben. Mein Exemplar hat noch cm, ist aber schon vergütet, deshalb schätze ich Baujahr 1948. Bis 1949 wurden von diesem Modell ca. 126000 Stück hergestellt. 1948 zahlte man noch 100,- RM.
Hervorheben möchte ich die bemerkenswerte Kompaktheit dieser Kamera. Zusammengeklappt liegt sie äußerst bequem in einer Hand, sogar in einer Hosentasche könnte man sie verstauen. Bei meiner Retina funktioniert noch alles einwandfrei (auch die 1 Sekunde dauert noch annähernd 1 Sekunde). Dass man den Verschluss noch extra spannen und den Film mit Drehrad weitertransportieren musste, war damals die Regel und nimmt nichts von der Freude an diesem feinen Gerät.
Die zwei Schrauben auf der Oberseite sind übrigens zum nachträglichen Befestigen eines Zubehörschuhs vorgesehen.
Neuquén: Erdöl-Arbeiter

Bild von J-Cornelius
Die Provinz Neuquén hat extrem viele Rohstoffe und wollte alles zeigen, was sie hat. So kamen unter anderem auch die Erdölarbeiter zum Zuge, aber auch die Skiläufer, die Fischer, die Kajakfahrer, etc.